Man hats wirklich nicht leicht als Mensch. Da ist man so "hochentwickelt" und schafft es trotzdem nicht mit gewissen Dingen zurecht zu kommen.
Liebe, Sex, Emotionen - alles irrsinnig kompliziert für unser Gehirn und unsere Seele.
Gut, manche oder vielleicht sogar viele Menschen kommen ganz gut zurecht (wenn auch nur, weil sie sich wenig Gedanken darüber machen). Doch für Menschen die nicht ganz auf der "normalen" Schiene von Genderstrukturen unterwegs sind, kann es durchaus zu einem kunterbunten Chaos kommen, und das schneller als einem lieb ist.
Das fängt schon mit ganz banalen einfachen Dingen an. Man ist offen sich auf einen anderen Menschen einzulassen (sei es nun Beziehung, Flirt, Affaire..) doch man scheitert schon an den ersten Schritten, denn es stellt sich die Frage: "Welcher Mensch würde überhaupt zu mir passen? Welches Geschlecht will ich denn überhaupt (v.a. im Bezug auf Sex)? Gibt es überhaupt Menschen die meinen Status verstehen?..." Also Fragen über Fragen, Unsicherheiten über Unsicherheiten, Ängste über Ängste.
Aber man versucht darüber hinweg zu sehen, hinweg zu steigen und darüber zu klettern.
Schafft man dies so halbwegs kommt auch schon die nächste Hürde. "Wie und wo lerne ich überhaupt jemanden kennen? Warum ziehe ich immer die "falschen" Menschen an? Wieso interessiere ich mich immer für jene Menschen die sich nicht für mich interessieren oder um die ich kämpfen muss?..." Ein Schritt in die Richtung um aus diesen Habitus auszubrechen ist, sich selbst gut zu kennen, zu wissen was man will und sich so nicht leicht blenden oder auf die "falsche Fährte" locken zu lassen. Dies wirf einen aber wieder zurück zu der ersten Schwierigkeit - denn hier hat man sich doch schon mal diese grundlegenden Fragen gestellt und dachte sie ausreichend geklärt zu haben.
Das Ganze scheint wie ein unaufhörliches Perpetuum mobile, bei dem dann aber meistens der maxwellsche Dämon fehlt, so dass dann wieder alles durcheinander kommt.
Sunday, 2 November 2008
Physikalisch unmöglich - Menschlich unerwünscht
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philosophy
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1 comment:
Oberflächlichkeit bietet eine gewisse Sicherheit - wer die Dinge so nimmt, wie sie jeweils eben zu sein scheinen und sich nicht mit der Komplexität auseinander setzt, wird auch weiterhin in (s)einer (ihrere) sicheren Blase weiter existieren können, mit variierender Wandstärke.
Gleichmäßig hierzu wächst aber das Ausmaß der Unflexibilität gegenüber neuen Situationen. Diesen aus dem Weg zu gehen ist dem Leben in der sicheren Fruchtblase inheränt, und Klopfzeichen von außen lassen sich lange ignorieren. Auch so manches Beben wird durch die elastischen Wände gedämpft.
...
ich habe hier einiges getippt und wieder gelöscht. Anstelle dessen zwei Zitate:
'...etwas, das über die von einer Norm gezogenen Grenze hinausgeht' [Eco]
#Rules are made, not to be broken - but to be outgrown' [http://darkstrider.net/main.html]
...
ich bin mir absolut sicher, dass sich für jeden ein System finden lässt, mit dem die jeweilige Person die aus seiner mit anderen - meist mehrheitlich vertretenen - Sichtweisen entstehenden Konflikten mehr oder minder unbeschadet hervorzugehen ermöglicht.
Dann ersetzt eben ein System das andere - ähnlich wie mit der einen Ignoranz auf die andere zu spucken, um es überzogen zu verdeutlichen.
Muss es denn endgültige Lösungen geben ? Diese müssen um allgemeine Gültigkeit zu erreichen doch auch wieder weit gefasst werden - oder zumindest durch sehr klare Definitionen die behandelten Begriffe gegeneinander abgrenzen. Und damit beginnt es sich mit der Komplexität der Emotionen zu spießen...
Es ist alles sehr kompliziert.
Dreck. Schon wieder keine Lösung
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