"Welchen Unterschied macht es denn, eine Frau zu sein, wenn sich der Herzgeist klärt und das intuitive Wissen in einem erblüht, indem man den Dharma immer tiefer durchdringt? Wenn da noch einer denkt: 'Ich bin eine Frau' oder 'Ich bin ein Mann' oder 'Ich bin doch etwas in jedem Fall', wird man den Kräften der Verblendung unterliegen."

(Die Wanderasketin Soma, Systematische Sammlung, Pali-Kanon)


"Die Liebe ist eine Gleichung. Ein 'Ich' und ein 'Du' ergibt ein 'Wir'. Das ist wirklich ganz einfach...
Damit will ich sagen, dass die Basis für jedes 'Wir' immer ein 'Ich' ist. Und wenn das 'Ich' noch nicht ganz fertig ist, dann darfst du keinesfalls anfangen, schon das 'Wir' aufzubauen."

(Ally McBeal)


"Once the realisation is accepted that even between the closest human beings infinite distances continue to exist, a wonderful living side by side can grow up, if they succeed in loving the distance between them which makes it possible for each to see each other whole against the sky."

(Rainer Maria Rilke)

Friday, 28 November 2008

"I want love won't break me down, won't brick me up, won't fence me in."

Watch more MTVM videos on AOL Video


edit:
Music industry you bastard! This used to be the music video of Elton Johns song starring sexy bitch Robert Downey Jr. - I would replace it, but its bloody impossible to find an original which is not only playable in the US.

Sunday, 23 November 2008

out of feelings

no time no place
no chime no space

no friend no thought
no intend no naught

no meaning no life
no weaning no strife

no swing no shove
no thing no love


have everything and nothing
got to sling the trammeling ring

Sunday, 2 November 2008

Physikalisch unmöglich - Menschlich unerwünscht

Man hats wirklich nicht leicht als Mensch. Da ist man so "hochentwickelt" und schafft es trotzdem nicht mit gewissen Dingen zurecht zu kommen.
Liebe, Sex, Emotionen - alles irrsinnig kompliziert für unser Gehirn und unsere Seele.
Gut, manche oder vielleicht sogar viele Menschen kommen ganz gut zurecht (wenn auch nur, weil sie sich wenig Gedanken darüber machen). Doch für Menschen die nicht ganz auf der "normalen" Schiene von Genderstrukturen unterwegs sind, kann es durchaus zu einem kunterbunten Chaos kommen, und das schneller als einem lieb ist.

Das fängt schon mit ganz banalen einfachen Dingen an. Man ist offen sich auf einen anderen Menschen einzulassen (sei es nun Beziehung, Flirt, Affaire..) doch man scheitert schon an den ersten Schritten, denn es stellt sich die Frage: "Welcher Mensch würde überhaupt zu mir passen? Welches Geschlecht will ich denn überhaupt (v.a. im Bezug auf Sex)? Gibt es überhaupt Menschen die meinen Status verstehen?..." Also Fragen über Fragen, Unsicherheiten über Unsicherheiten, Ängste über Ängste.
Aber man versucht darüber hinweg zu sehen, hinweg zu steigen und darüber zu klettern.

Schafft man dies so halbwegs kommt auch schon die nächste Hürde. "Wie und wo lerne ich überhaupt jemanden kennen? Warum ziehe ich immer die "falschen" Menschen an? Wieso interessiere ich mich immer für jene Menschen die sich nicht für mich interessieren oder um die ich kämpfen muss?..." Ein Schritt in die Richtung um aus diesen Habitus auszubrechen ist, sich selbst gut zu kennen, zu wissen was man will und sich so nicht leicht blenden oder auf die "falsche Fährte" locken zu lassen. Dies wirf einen aber wieder zurück zu der ersten Schwierigkeit - denn hier hat man sich doch schon mal diese grundlegenden Fragen gestellt und dachte sie ausreichend geklärt zu haben.

Das Ganze scheint wie ein unaufhörliches Perpetuum mobile, bei dem dann aber meistens der maxwellsche Dämon fehlt, so dass dann wieder alles durcheinander kommt.