"Welchen Unterschied macht es denn, eine Frau zu sein, wenn sich der Herzgeist klärt und das intuitive Wissen in einem erblüht, indem man den Dharma immer tiefer durchdringt? Wenn da noch einer denkt: 'Ich bin eine Frau' oder 'Ich bin ein Mann' oder 'Ich bin doch etwas in jedem Fall', wird man den Kräften der Verblendung unterliegen."

(Die Wanderasketin Soma, Systematische Sammlung, Pali-Kanon)


"Die Liebe ist eine Gleichung. Ein 'Ich' und ein 'Du' ergibt ein 'Wir'. Das ist wirklich ganz einfach...
Damit will ich sagen, dass die Basis für jedes 'Wir' immer ein 'Ich' ist. Und wenn das 'Ich' noch nicht ganz fertig ist, dann darfst du keinesfalls anfangen, schon das 'Wir' aufzubauen."

(Ally McBeal)


"Once the realisation is accepted that even between the closest human beings infinite distances continue to exist, a wonderful living side by side can grow up, if they succeed in loving the distance between them which makes it possible for each to see each other whole against the sky."

(Rainer Maria Rilke)

Wednesday, 12 September 2007

Wie Tomaten (Like tomatoes)

Weeds

Am Anfang war ich ja etwas skeptisch was diese Serie betrifft und habe es verweigert sie mir anzusehen (wie bei den meisten Serien die zur Zeit meine Favorites sind). Mittlerweile ist es so, dass ich unbedingt wissen muss wie es weiter geht.
Für alle, die schwarzen Humor lieben und denen die Moral beim Fernsehen nicht im Weg steht, kann ich diese Serie nur wärmstens empfehlen.

At the beginning I was a little bit sceptical about this series and I refused to watch it (like it was with most of the series which are my favourites now). In the meantime it changed, so that I necessary have to know how it continues.
For everyone, who loves black humour and whos moral doesn´t stand in his/her way while watching TV, I can warmly recommend this series.

3 comments:

a guy in a gorilla suit said...

habe mal wo gelesen (titanic...) dass ein Grundkonzept vieler Serien ist, dass immer mehr Baustellen aufgerissen sein müssen, als aktuell geschlossen werden können... der Cliffhanger ist ja auch keine Erfindung unserer Tage sondern schon ein wenn auch durchgekauter, alter so doch beständig überall aufgesetzter Hut.

Sobald ich über einen solchen stolpere, werde ich seeeeehr skeptisch. Zudem mag ich es nicht, Opfer meiner eigenen Neugier zu werden (Stress - muss wissen wie es weiter geht...); ich fühl mich dann manipuliert. Yeesh. Muss das immer so deutlich sein ?!

a guy in a gorilla suit said...

Noch was: wenn auch herzlich gelacht werden darf und mit einem schein-liberalem Zwinkern über die Tatsache hinweggeblinzelt wird, dass nach wie vor unzählige endlose Haftstrafen wegen Cannabisanbau/konsum verbüßen und dass es nach wie vor (Bundes)staaten gibt, in denen der Konsum/Besitz von Cannabis mit ähnlich langen Haftstrafen wie bei Mord (vorsätzlicher Tötung) verhängt wird, dann vergeht mir das Lächeln manchmal. Auch wenn ich mir bei Cheech&Chong einen Ast gelacht habe...
Ich beziehe mich hier ausschließlich auf die Straffälligkeit bei Besitz & Konsum von Cannabis - im Unterschied zum Handel, womit wir gleich mal in eine ganz andere Gesetzgebung rutschen.

Google mal Breaking Bad - Bryan Cranston spielt hier einen krebskranken Chemieprofessor, der seine Krankeit vor seiner Familie verheimlicht, und - als Vorsorge für seine Frau und seinen Sohn - in der Wüste beginnt, Crystal Meth zu kochen... auch eine aktuelle Serie...

Um nochmal auf das Thema zurück zu kommen: der Robin Hood Charakter solcher Serien mag seinen eigenen Charme haben, aber die leider bittere Realität hinterlässt bei mir immer den entsprechenden Beigeschmack. Und damit die Diskussion nicht völlig aus dem Ruder läuft - mir ist klar, dass sich eben dieses Argument auch auf viele andere Genres umlegen lässt. Als Grundlage für eine Auseinandersetzung halte ich dies für durchaus legitim; so auch im Falle dieser Serie.

Was mich stört ist nur diese Schein-Aufmüpfigkeit welche hierbei kolportiert wird. Leute, die eben noch vieles, dass ihnen entgegen ihres Weltbildes existierte ab liebsten ans eine oder andere Kreuz oder in die reinigenden Flammen geworfen hätten haben bei solchen Sendungen im zumindest dem Zielpublikum weitgehend allgemein zugänglichem Medium ganz plötzlich gar keine Bedenken mehr mit dem einen oder anderen 'Kavaliersdelikt'. Solange das hinter dem Glas bleibt und nicht in die Realität rüberkriecht ist ja alles noch gut. Aber wehe, wenn losgelassen...

sushi•soshi said...

Ja, du hast vollkommen recht. Es ist nur ein Pseudo-liberalismus der in den meisten Serien (aber auch Filmen) vorgespiegelt wird.
Einziger Lichtblick - wenn dann wirklich eine Diskussion oder Auseinandersetzung mit dem Thema auf Grund dessen stattfindet.