"Welchen Unterschied macht es denn, eine Frau zu sein, wenn sich der Herzgeist klärt und das intuitive Wissen in einem erblüht, indem man den Dharma immer tiefer durchdringt? Wenn da noch einer denkt: 'Ich bin eine Frau' oder 'Ich bin ein Mann' oder 'Ich bin doch etwas in jedem Fall', wird man den Kräften der Verblendung unterliegen."

(Die Wanderasketin Soma, Systematische Sammlung, Pali-Kanon)


"Die Liebe ist eine Gleichung. Ein 'Ich' und ein 'Du' ergibt ein 'Wir'. Das ist wirklich ganz einfach...
Damit will ich sagen, dass die Basis für jedes 'Wir' immer ein 'Ich' ist. Und wenn das 'Ich' noch nicht ganz fertig ist, dann darfst du keinesfalls anfangen, schon das 'Wir' aufzubauen."

(Ally McBeal)


"Once the realisation is accepted that even between the closest human beings infinite distances continue to exist, a wonderful living side by side can grow up, if they succeed in loving the distance between them which makes it possible for each to see each other whole against the sky."

(Rainer Maria Rilke)

Thursday, 1 January 2009

"There`s gotta be somebody..."

Ich gebe die Hoffung jetzt auf. Es gibt keine "normalen" Menschen. Jeder Mensch kommt mit einem Haken. Es kann noch so gut aussehen, man kann sich noch so oft denken: "Der ist jetzt anders als der davor", im Endeffekt sind sie doch alle auf ihre Art mit diesem Hering ausgestattet.

Es ist ja eigentlich auch nicht weiter schlimm, aber es gibt verschieden große Haken und wenn man nicht weiß welcher für was passt dann hat man ein Problem.
Man muss sich also selber kennen, sich eingestehen was geht und was nicht, stark sein, sich treu bleiben und sich sowie seinen Gefühlen vertrauen.

Ohne stabiles Ich kann kein Wir entstehen - wie wahr, wie wahr. Aber auch auf einen stabilen Ich kann nicht jedes Wir bestehen. Es geht immer um die Balance, das Yin und Yang, das Plus und Minus - wenn das nicht ausgewogen ist, wenn einer zu viel nimmt und zu wenig gibt, dann bricht das Wir auseinander oder kann erst gar nicht entstehen.