
Ok, jetzt ist es soweit - ich beginne Ärzte zu hassen (zumindest manche). Nein ernsthaft, sie bringen mich auf die Palme. So scheiße drauf war ich schon lange nicht mehr, als nach diesem Arztbesuch. Ich musste 1 1/2 Stunden warten (wobei das alleine kein Problem wäre), nur damit ich dann in 5 Minuten abgespeist werde. Und natürlich konnte ich nicht wie vorgenommen, in Ruhe über das ganze Problem reden, sondern es ging eher so: "Weswegen sind sie da? Aha, ja. Zeigen sie mal Brust und Rücken. Ja da könnte ich ihnen dieses und jenes verschreiben, aber jetzt probieren wir es einmal mit dem. Ich gebe ihnen einen Folder mit, das können sie sich dann durchlesen." - "Und wie lange soll ich das jetzt anwenden?" - "Naja, 2-3 Monate müssen sie das schon mal nehmen damit man mal eine erste Wirkung sieht." - "Ok." - "Gut wir sehen uns dann wieder. Wiedersehen."
WTF?! Man kommt nicht einmal dazu Fragen zu stellen, man bekommt nur das Gefühl vermittelt, dass man eine lästige Fliege am Auge einer Kuh ist. Mich kotzt diese Massenabfertigung (sowie auch Massenproduktion), die sich durch unser ganzes Leben zieht, an.
Und das Beste - das Medikament, welches ich eigentlich haben wollte, bekommt man nur wenn man orale Kontrazeptiva einnimmt. Ich meine -Hallo?- es gibt sicher sehr viele Medikamente die schädigend auf einen Fötus wirken, aber muss man bei jedem prophylaktisch die Pille (verpflichtend!) nehmen? - Nein.
Reicht es denn nicht, wenn man den Wisch unterschreiben muss, dass man über die Nebenwirkungen und die ganzen tollen Sachen die mit der Einnahme des Wundermittels verbunden sind, vom Arzt (das ich nicht lache) aufgeklärt worden ist? Und ist es nicht genug, dass dieses Medikament meinen Körper belastet, muss ich mich noch unnötig mit Hormonen vollpumpen nur damit das Gewissen der Pharmafirmen beruhigt ist?
Resultat dieses Arzttermins: Frust, sinkende Lust überhaupt etwas gegen das Problem zu tun und 18,40€ für den Apotheker.
Monday, 14 April 2008
Wenn der Arzt mit dem Patienten
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1 comment:
ich kann Dir die Adresse eines praktischen Arztes geben, der diesen Namen(entgegen dem allgemeinen Bild, das eine nicht zu kleine Zahl von Idioten dort draussen von Ihrem Berufstand vermitteln) auch wirklich verdient.
Ist eben so wie bei vielen Berufen: es kann lange dauern, bis man sich durch Profilierungsneurotiker, überheblichen geistigen Flachwurzlern und dergleichem Gelichter zu einem Menschen durchgehangelt hat, der neben verdientem Vertrauen und tatsächlich vorhandener fachlicher Kompetenz diese auch zu Gunsten seiner Mitmenschen anwenden kann...
Und dann spielen auch noch für mich nicht erklärbare Phänomene wie "Tage wie diese..." mit. Wäre es tröstlich, wenn ich jetzt einen Sermon mit meiner eigenen Passion nur in Bezug auf Ärtze ablasse ?
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